Haben wir nicht das beste und streng kontrollierteste Wasser in Deutschland?!

Diese Frage ist sehr häufig der erste und häufigste Diskussionspunkt zum Thema Wasserqualität und Osmose-Wasser. Aber was bitte bedeutet das bzgl. unserer deutschen hoch angesehenen Wasserqualität?


Offiziell ist bekannt, dass über 3.000 Schadstoffe unser Trinkwasser belasten. Laut deutscher Trinkwasserverordnung werden jedoch von diesen 3.000 Schadstoffen nur 55 Schadstoffe kontrolliert bzw. geprüft, um dann auf entsprechende Grenzwerte gesetzt zu werden. Sollten diese nicht haltbar sein, können und werden diese entsprechend jährlich angeglichen bzw. erhöht. Das sage nicht ich, das sind die Fakten.

Ein Beispiel: Der Nitratgehalt ist aktuell auf einem Wert von 50 mg/ltr. eingestellt. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) gibt eine Begrenzung von nur 10 mg/ltr. vor. Die Problematik beim Nitrat ist nicht das Nitrat selbst, sondern die Umwandlung im Körper zum hochgiftigen Nitrit. Besonders für Säuglinge und Kleinkinder ist Nitrit gefährlich. Insgesamt gilt Nitrit als Nierengift und krebserregend. Recherchieren Sie dies bitte sorgfältig.


Das Trinkwasser in Deutschland ist nicht so hervorragend, wie gedacht


Die Frage, die jedoch vielen Wasserinteressenten unbeantwortet bleibt, ist: Was bitte ist mit den restlichen 2.945 Schadstoffen? Wer kümmert sich um diese? Sie werden nicht kontrolliert. Beispielsweise Medikamentenrückstände unterliegen keinen Grenzwerten.


Wie kann es sein, dass man trotz alle dem von einem hervorragendem Trinkwasser in Deutschland spricht? Wieso ist Deutschland aktuell beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg angeklagt? Wegen der zu hohen Nitratwerte und der chronischen Vernachlässigung diese abzuändern.


Dieser Nitratwert und auch dieser Anklagezustand reicht doch alleine schon aus, um insgesamt festzustellen, dass unser deutsches Trinkwasser unmöglich das beste Trinkwasser sein kann.


Aber hier auch die Bitte: Entscheiden und recherchieren Sie bitte selbst. Es ist grundsätzlich nicht unser Anliegen Ängste zu schüren, sondern aufzuklären.

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